UNIQA ÖFB Cup https://www.uniqaoefbcup.at powered by UNIQA Mon, 13 May 2024 15:25:41 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.26 https://www.uniqaoefbcup.at/wp-content/uploads/2017/06/LogoUNIQA-ÖFB-CupA2-150x150.png UNIQA ÖFB Cup https://www.uniqaoefbcup.at 32 32 CUP HISTORY #30 | Die Legendentruppe der Hütteldorfer https://www.uniqaoefbcup.at/cup-history-30-die-legendentruppe-der-huetteldorfer/ Tue, 25 May 2021 08:06:11 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27951

CUP HISTORY #30 | Die Legendentruppe der Hütteldorfer

Am 6. Juni 1995 feierte der SK Rapid seinen letzten Titel im ÖFB-Cup. Die Hütteldorfer besiegten den DSV Leoben im Ernst-Happel-Stadion mit 1:0 vor 15.000 Zusehern.

Ein Weitschuss-Tor von Peter Guggi war eines der wenigen Highlights in einer sehr zähen und zerfahrenen Partie, als Rapid 1995 im Finale im Happel-Stadion auf den Zweitligisten DSV Leoben traf. Die Steirer neutralisierten die Hütteldorfer, die in der Meisterschaft in einem extrem knappen Finish nur einen Punkt hinter Meister Salzburg auf Platz drei gelandet waren, so gut es eben ging.

Rapid hatte nicht viele Chancen und Walter Schachner – der bei Leoben seine Karriere ausklingen ließ – prüfte in der zweiten Hälfte einmal Michael Konsel, der aber parierte. Rapid brachte das 1:0 über die Zeit, war Cup-Sieger und spielte sich in der Saison darauf im Europacup der Cupsieger nach Erfolgen u.a. gegen Sporting Lissabon, Feyenoord Rotterdam und Dinamo Moskau bis ins Finale durch. Dort verlor das Team von Trainer Ernst Dokupil dann mit 0:1 gegen Paris St. Germain, einem abgefälschten Schuss von Bruno N’Gotty sei Dank.

Hier die Startaufstellung der Hütteldorfer:

Tor: Michael Konsel: Absolute Rapid-Legende – holte mit den Hütteldorfern drei Meisterschaften und drei Cup-Siege und machte sich auch beim AS Rom einen Namen.

Abwehr: Peter Schöttel: Der vielleicht beste Abwehrspieler in der Geschichte des SK Rapid führte gegen Leoben die Defensive an. Aktuell ist Schöttel Sportdirektor der österreichischen Nationalmannschaft.

Abwehr: Zoran Barisic: Auch Zoran Barisic, aktuell Rapid-Sportdirektor, war damals in der Startelf und holte gegen Leoben seinen einzigen Cup-Titel. Darf dafür auf vier österreichische Meisterschaften verweisen. 

Abwehr: Michael Hatz: Der heute 50-jährige Indie-Rock-Liebhaber absolvierte für Rapid satte 264 Spiele und kickte auch für die Admira und US Lecce in Italien. Darf sich ebenfalls österreichischer Meister nennen.

Mittelfeld: Dietmar Kühbauer: Über das damalige Finale sagt der heutige Rapid-Trainer: “Es ist sehr lange her, war eine unglaublich schöne Geschichte. So mancher Spieler war da noch nicht einmal geboren”

Mittelfeld: Peter Guggi: Der heute 53-Jährige war ganz und gar nicht als großer Torjäger bekannt – für die Hütteldorfer erzielte er schmale sieben Tore. Was völlig egal ist: Denn Guggi steuerte den entscheidenden Treffer bei.

Mittelfeld: Sergey Mandreko: Der Russe beackerte im Cup-Finale die linke Seite, heute würde man “Wing-Back” dazu sagen. Wechselte zwei Jahre nach dem Cup-Triumph zu Hertha BSC.

Mittelfeld: Stephan Marasek: Der Südstädter agierte als Mandrekos Gegenüber. Kickte zwischen 1993 und 1996 für den SK Rapid und sollte später für Freiburg, FC Tirol und Wüstenrot Salzburg auflaufen.

Mittelfeld: Andreas Heraf: Der aktuell vereinslose Coach ist nicht nur dreimaliger österreichischer Meister, sondern auch dreifacher Cup-Sieger. Lief insgesamt 233 Mal für die Hütteldorfer auf.

Stürmer: Maciej Sliwowski: Der Angreifer aus Polen kickte zwischen 1993 und 1996 für Rapid und kann auf 21 Tore in Grün-Weiß zurückblicken. Ließ seine Karriere im Jahr 2000 bei Hundsheim ausklingen.

Stürmer: Marcus Pürk: Mit 20 Jahren war Marcus Pürk im Cup-Finale blutjung und erst am Anfang seiner Karriere. Sollte später noch für Real Sociedad, Sturm Graz, 1860 München und wieder Rapid Wien kicken.

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UNIQA ÖFB Cup Schiebepuzzle #5 https://www.uniqaoefbcup.at/uniqa-oefb-cup-schiebepuzzle-5/ Thu, 20 May 2021 17:50:22 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27946
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RB Salzburg bleibt Titelverteidiger https://www.uniqaoefbcup.at/rb-salzburg-bleibt-titelverteidiger-1/ Mon, 03 May 2021 07:13:41 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27925

RB Salzburg bleibt Titelverteidiger

Der FC Red Bull Salzburg gewinnt den UNIQA ÖFB Cup 2020/21! In einem würdigen Endspiel besiegt der Titelverteidiger den LASK mit 3:0 (1:0). Die Tore erzielen Mergim Berisha (45.), Brenden Aaronson (67.) und Enock Mwepu (87.). Für die Salzburger ist es der dritte Cuptitel in Folge, der siebte in den jüngsten acht Saisonen.

Die Partie beginnt wie man es sich von einem Spitzenspiel erwartet – temporeich und von intensiven Zweikämpfen geprägt. Die erste Viertelstunde verläuft ohne nennenswerte Höhepunkte.

Ein Eckball der Bullen in Minute 22 sorgt erstmals für Gefahr. Mergim Berisha steigt in der Mitte hoch und setzt den Kopfball hervorragend. Nationalteamkeeper Alexander Schlager rettet per Glanzparade in höchster Not und lenkt den Ball um die Stange. Im Gegenzug zeigt der LASK auf, ebenfalls nach einem Corner. Rene Renners Versuch landet im Fangnetz (24.).

Wenig später patzt der LASK. Nach einem fatalen Fehler im Spielaufbau erobert Salzburg den Ball im Angriffsdrittel und Brenden Aaronson wird ideal bedient. Alleine vor Schlager stehend, schiebt der US-Amerikaner die Kugel hauchdünn an der linken Stange vorbei (26.).

Einen weiteren schwerer Fehler des LASK beim Rausspielen aus der eigenen Defensive übernasern die Bullen schnell und machen über Aaronson und Patson Daka Tempo. Enock Mwepu vertändelt die finale Flanke von Zlatko Junuzovic allerdings leichtfertig (30.).

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff belohnt sich der Titelverteidiger für die immer größer werdende Dominanz. Zlatko Junuzovic beweist Übersicht und verlagert das Spiel auf die linke Seite, wo Andreas Ulmer den Ball direkt Richtung Mitte passt. Berisha schließt von der Strafraumgrenze technisch hervorragend ab und bringt Salzburg in Führung (45.).

Nach Seitenwechsel kommen die Oberösterreicher mit neuem Mut aus der Kabine, die Salzburger Dominanz ist vorübergehend verblasst. Das erste Ausrufezeichen setzt Peter Michorl, dessen Schuss in den Armen von Cican Stankovic landet. Keine Großchance, aber die Ersatzbank der Linzer nutzt die Situation zu energischen Anfeuerungsrufen, die durchs Wörthersee Stadion hallen (56.).

Doch wie so oft in Cup-Endspielen erweisen sich die Bullen als zu souverän für ihre Gegner. Mwepu zieht am rechten Flügel auf, bedient Brenden Aaronson in der Mitte und der US-Amerikaner trifft sehenswert zur 2:0-Führung (67.).

Und Salzburg gibt weiter Gas. Berisha stürmt nach traumhaftem Junuzovic-Pass alleine aufs Tor und wird von Schlager im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Walter Altmann, der erstmals ein UNIQA ÖFB Cup Finale leitet, entscheidet umgehend auf Elfmeter. Patson Daka tritt an, aber Alexander Schlager pariert mit dem Fuß und hält sein Team im Spiel (70.).

Salzburg lässt in weiterer Folge nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil – Enock Mwepu erzielt nach Adeyemi-Assist noch das 3:0 (87.).

Nach 93 Minuten ist es gewiss – der FC Red Bull Salzburg bleibt im UNIQA ÖFB Cup das Team, das es zu schlagen gilt. Die Bullen holen 2020/21 ihren achten Cuptitel in den letzten zehn Jahren.

Der von Stiegl präsentierte Fairplay Award geht ebenfalls nach Salzburg. Als Torschützenkönige presented by geomix Soccer Store dürfen sich Johannes Eggestein (LASK) und Fabian Schubert(FC Blau-Weiß Linz) feiern lassen.

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CUP HISTORY #29 | Das Aufbäumen der Underdogs https://www.uniqaoefbcup.at/up-history-29-das-aufbaeumen-der-underdogs/ Mon, 12 Apr 2021 14:20:34 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27916

Das Aufbäumen der Underdogs

Auch wenn es diese Saison nicht der Fall ist, schaffen es Vereine sogenannte Underdogs in den vergangenen Jahren immer wieder in ein Cup Endspiel. Insgesamt haben es in den vergangenen 16 Jahren nicht weniger als 14 Vereine aus der zweit- oder dritthöchsten Spielklasse zumindest bis ins Cup-Halbfinale geschafft. Wir nehmen auch mit auf eine kleine Zeitreise.

Erst in der letzten Saison ist es SC Austria Lustenau gelungen, nach 2011, wieder in das heimische Pokalfinale einzuziehen. Auch wenn man sich gegen den FC Red Bull Salzburg deutlich geschlagen geben musste, war es für die Vorarlberger dennoch eine anschauliche Leistung.

2018/19 – Der sensationelle 2:1-Erfolg gegen die Austria brachte den GAK ins Halbfinale des UNIQA ÖFB Cup. Danach mussten sich die Grazer erst gegen den zukünftigen Cupsieger mit 0:6 geschlagen geben.

2016/17 – Oliver Glasners LASK bewies in der bisher letzten Zweitliga-Saison der Linzer im Cup bereits Bundesliga-Reife. Erst im Halbfinale mussten sich die Linzer bei Rapid mit einem knappen 1:2 geschlagen geben.

2015/16 – Karl Daxbacher führte St. Pölten mit Punkterekord in die Bundesliga und warf mit Mattersburg auch einen Bundesligisten aus dem Cup. Erst im Halbfinale mussten sich die Wölfe knapp bei der ADMIRA mit 1:2 aus dem Cup verabschieden.

2013/14 – St. Pölten bestätigte unter Gerald Baumgartner die Cup Stärke. Man schaffte es sogar bis ins Endspiel. Dort wartete RB Salzburg. Der Favorit setzte sich letztendlich mit 4:2 durch.

Außerdem machte in der gleichen Saison der SV Horn im Cup auf sich Aufmerksam. Erst im Halbfinale mussten sie sich gegen den späteren Cupsieger mit einem deutlichen 0:7 geschlagen geben.

2012/13 – Die mega Sensation! Der FC Pasching gewinnt im Finale gegen die Austria Wien mit 1:0. Der Drittligist eroberte mit Coach Gerald Baumgartner gegen Peter Stögers Meister-Austria im Happel den Titel.

2011/12 – Der TSV Hartberg schafft es ins Halbfinale. Wiedermal wurde der FC Red Bull Salzburg zum Spielverderber. Die „Bullen“ hatten jedoch hart mit dem von Walter Hörmann gecoachten Zweitligisten, der zuvor Sturm aus dem Bewerb warf, zu kämpfen.

2010/11 – Austria Lustenau steht im Finale. Vor fast 15.000 Fans platzte der Traum der Vorarlberger im Happel-Stadion. Am Weg ins Finale schoss die Truppe von Edi Stör im Viertelfinale die Austria mit 4:0 ab. Im Finale war dann gegen die SV Ried Schluss.

2008/09 – Admira Wacker muss sich erst in der Verlängerung im Finale gegen Austria Wien geschlagen geben. Die Südstädter, damals von der Regionalliga in die 2. Liga aufgestiegen, fanden im Endspiel in Mattersburg in Acimovic ihren Meister.

Fokus SC Magna Wr. Neustadt. Denn auch diese schafften es bis ins Halbfinale und verabschiedeten sich mit einem knappen 0:1 gegen Austria Wien aus dem Wettbewerb.

2006/07 – Die Salzburger Amateure, trainiert von Thorsten Fink, schieden ebenso im Halbfinale aus wie die Red Bull Profis. Für die Juniors dennoch ein beachtlicher Erfolg.

2004/05 – FC Kärnten. Das Team von Peter Pacult setzte sich am Weg ins Halbfinale unter anderem gegen Kapfenberg und den LASK durch. Erst im Halbfinale unterlag Kärnten der Austria mit einem doch deutlichen 0:3.

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UNIQA ÖFB CUP FINDE DAS PAAR #5 https://www.uniqaoefbcup.at/uniqa-oefb-cup-finde-das-paar-5/ Tue, 16 Mar 2021 09:52:22 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27905
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CUP HISTORY #28 | Der LASK und die Sensation! https://www.uniqaoefbcup.at/cup-history-28-der-lask-und-die-sensation/ Tue, 09 Mar 2021 10:51:06 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27884

Der LASK und die Sensation!

Das Jahr 1965 war für den LASK wohl eines, wenn nicht das erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Wir erinnern uns:

Mit einem prominenten Kader ging es in die Saison 1964/65. Mit den Stammkräften Köglberger, Trubig, Szabo oder auch Adolf „Dolfi“ Blutsch war man für eine starke Saison gerüstet und man war bereit das Maximum herausholen.

Im Cup konnte man kurz vor Weihnachten im Achtelfinale Austria Klagenfurt mit einem 3:0 aus dem Bewerb nehmen. Im Frühjahr folgten zwei intensive Viertelfinalspiele gegen Sturm Graz. Da das Hinspiel auswärts mit 3:3 endete, war man gezwungen ein Rückspiel zu Hause zu bestreiten. Dieses konnte man souverän mit 3:0 für sich entscheiden. Gut zwanzig Tage später stand man der Admira im Halbfinale gegenüber. Im eigenen Stadion qualifizierten sich die Linzer mit einem 2:1 Sieg nach 90 Minuten für das Cup Finale. Dort wartete der SC Wiener Neustadt, welcher im Halbfinale Schwarz-Weiß Bregenz mit einem knappen 1:0 ausschalten konnten.

Man blickte zwei spannenden Finalspielen im heimischen Cup entgegen. Vor 8.000 Zusehern spielte man die erste Finalpartie im Stadion der Wiener Neustädter. Ein erwartet ausgeglichenes Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. In der Schlussphase erlöste der Brasilianer Chico die Linzer mit dem Siegestreffer. So ging man nur zwei Tage nach dem Hinspiel mit einem 1:0 in das Rückspiel auf der Gugl. Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten. In der 10. Minute traf Franz Viehböck für die Linzer. Doch die Niederösterreicher antworteten schnell. Josef Bierbaumer stellte in der 24. Minute auf 1:1. Es folgten viele Chancen jedoch keine erfolgreichen Abschlüsse und so blieb es bei diesem Spielstand zu Gunsten der Linzer. Nach einer tollen Saison krönte man sich also zum Cupsieger.

Dem nicht genug holte man am 3. Juli 1965 dann auch noch sensationell als erster nicht Wiener Verein den heimischen Meistertitel. Das Double war fixiert und ging in die Geschichte ein.

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LASK und Salzburg im Finale! https://www.uniqaoefbcup.at/lask-und-salzburg-im-finale-2/ Thu, 04 Mar 2021 08:49:50 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27876

LASK und Salzburg im Finale!

Da waren es nur noch zwei! Der LASK und der FC Red Bull Salzburg duellieren sich am 1. Mai 2021 im Wörthersee Stadion Klagenfurt um den Titel im UNIQA ÖFB Cup.

Der LASK steht erstmals seit 1999 wieder im Endspiel und treffen auf den langjährigen Dauergast aus der Mozartstadt. Die Oberösterreicher behalten im Halbfinale gegen den RZ Pellets WAC auswärts mit 0:1 nach Verlängerung die Oberhand. Das Goldtor erzielt Philipp Wiesinger per Elfmeter. Bei den Kärntnern sorgten vor dem Spiel interne Differenzen für Unruhe. Als Folge dessen mussten die drei Stammspieler Michael Liendl, Christopher Wernitznig und Michael Novak auf der Tribüne Platz nehmen. Eine Maßnahme, die vor allem im Offensivspiel der Lavanttaler Lücken hinterließ.

Für eine schnellere Entscheidung sorgt der Titelverteidiger gegen den SK Puntigamer Sturm Graz. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase lässt Salzburg den Grazern keine Chance und siegt mit 4:0. Enock Mwepu (2), Mergim Berisha und Brenden Aaronson sind beim abermaligen Finaleinzug erfolgreich.

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CUP HISTORY #27 | DAS WIENER SEMIFINALE 1993 https://www.uniqaoefbcup.at/cup-history-27-das-wiener-semifinale-1993/ Wed, 10 Feb 2021 16:21:09 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27869

Das Wiener Semifinale 1992/93

Die ÖFB Cup Saison 1992/93 hatte einiges zu bieten. Und auch das Semifinale zwischen dein beiden Wiener Vereinen, Rapid Wien und dem Favoritner AC, versprach schon vor Anpfiff jede Menge Spannung. Für den österreichischen Rekordmeister war es die letzte Chance auf einen Titel und eine Europacup Teilnahme. Die Hütteldorfer mussten jedoch stark ersatzgeschwächt das kleine Wiener Derby bestreitet. So fehlten Stammkräfte wie Kühbauer, Fjortoft oder auch Schöttel. Dem Rapid Trainer August Starek war die Anspannung vor Anpfiff daher sichtlich ins Gesicht geschrieben, galt man doch als klarer Favorit.

Etwa 3.500 Besucher waren ins damalige Hanappi-Stadion gekommen. Die Favoritner von Beginn an mit nur einer Sturmspitze, versuchten die Grün-Weißen kommen zu lassen und durch schnelle Konter in Gefahr zu bringen. Die ersten Chancen der Partie waren aber ganz klar dem Favoriten aus Hütteldorf zuzuschreiben. Dennoch ein sehr verhaltener Auftritt der beiden Akteure.

Es dauerte bis zur 22. Minute als eine Flanke in den Favoritner Strafraum segelte und Siegl seinen herausstürmenden Torhüter übersah und per Kopf den Ball im eigenen Netz versenkte. Der FavAC sichtlich angeschlagen nach diesem Eigentor und die Chancen für den Favoriten häuften sich. Doch mit einem 1:0 ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff mussten die Fans des SK Rapid bis zur 67. Minute warten, bis wieder gejubelt werden durfte. Mandreko wurde vor dem Tor elegant freigespielt und musste den Ball somit nur noch über die Linie drücken. Ein leichtes Unterfangen und so stellten die Hütteldorfer auf 2:0. Die Vorentscheidung könnte man meinen. Jedoch machten es die Gäste aus Favoriten noch einmal spannend. In der 81. Minute nimmt sich Bleyer ein Herz, zieht ab, und lässt Michael Konsel keine Chance. Das Spiel versprach in der Schlussphase noch einmal spannend zu werden. Doch es folgten keine nennenswerten Chancen mehr für die Gäste. Rapid ebnete sich somit den Einzug ins Finale in der ÖFB Cup Saison 1992/93.

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Favoritensiege im Viertelfinale! https://www.uniqaoefbcup.at/favoritensiege-im-viertelfinale/ Mon, 08 Feb 2021 09:02:35 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27857

Favoritensiege im Viertelfinale!

Sensationen durch die Underdogs blieben diese Saison im Viertelfinale zwar aus, viel hat jedoch nicht gefehlt. Zum Auftakt forderte die KSV 1919 dem RZ Pellets WAC alles ab und musste sich erst durch ein spätes Tor durch Michael Novak mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben.

Ein ähnliches Bild gab der First Vienna FC 1894 zur Primetime ab. Die Döblinger, die bereits früh Routinier Marcel Toth durch eine Rote Karte verlieren, boten dem SK Puntigamer Sturm Graz ordentlich Paroli. Am Ende siegen die Steirer nach hartem Kampf mit 1:0.

Der FC Red Bull Salzburg zog am Samstag als drittes Team ins Halbfinale des UNIQA ÖFB Cups 2020/21 ein. Die Salzburger setzten sich im Viertelfinal-Schlager gegen den FK Austria Wien am Ende mit 2:0 durch.

Der LASK komplettiert das Feld der Semifinalisten des UNIQA ÖFB Cup 2020/21. Der Bundesligist hatte dabei aber viel Mühe mit Zweitligist Austria Klagenfurt, musste sogar in die Verlängerung. Am Ende schoss der eingetauschte Husein Balic und Johannes Eggestein je per Doppelpack den LASK eine Runde weiter. Die Oberösterreicher treffen nun im Halbfinale auswärts auf den RZ Pellets WAC.

Die Auslosung für das Halbfinale im UNIQA ÖFB Cup hat folgende Paarungen ergeben:

RZ Pellets WAC vs. LASK

SK Puntigamer Sturm Graz vs. FC Red Bull Salzburg

Gespielt wird am 02. – 03. März 2021. Die genauen Spieltermine werden so rasch wie möglich verkündet.

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Cup History #26 | Die Vienna ist zurück https://www.uniqaoefbcup.at/cup-history-26-die-vienna-ist-zurueck/ Mon, 21 Dec 2020 10:55:21 +0000 https://www.uniqaoefbcup.at/?p=27848

Die Vienna ist zurück

Lang ist’s her – die Vienna is zruck!

War da nicht was?
Vor etwas mehr als zehn Jahren hieß es im Achtelfinale First Vienna FC vs SCR Altach! Ein Cup-Krimi wie man es nicht anders könnte. Nach 90 Minuten stand es 1:1 und es ging in die Verlängerung. Lang dauerte es nicht, denn in der 93. Minute fiel das 2:1 Führungstor durch Rade Djokic. Die Vienna war eine Runde weiter.

Im Viertelfinale kam es auf der Hohen Warte vor 2.700 Zuschauern zum Duell gegen den damaligen Bundesligisten KSV Superfund. Ein dramatisches Spiel, nach einem 0:1 Rückstand hatte die Vienna in der 90. Minute die riesen Ausgleichsmöglichkeit per Elfmeter, Rade Djokic vergibt – im Gegenzug das 0:2 für die Kapfenberger. Schlussendlich musste sich der älteste Fußballverein Österreichs geschlagen gegeben.

 

Blick in die Gegenwart – ein Dejavu!

So wie es der Cup will, kommt es nach zehn Jahren zur Neuauflage im Achtelfinale, Vienna vs Altach, die Ausgangssituation hatte sich klar verändert, damals hieß es 2. Ligist vs. 2. Ligist. Heute heißt es Viertligist vs. Bundesligist, die Favoritenrolle war klar verteilt, doch wie wir wissen im Cup ist gar nichts klar, der Cup hat seine eigenen Gesetze!
Der Doppeltorschütze Volkan Düzgün machte die Cup-Sensation für die Vienna perfekt, dass Endergebnis 2:1 – was für ein Erfolg! Der Wiener Stadt Ligist steht erstmals nach 10 Jahren wieder im UNIQA ÖFB Cup Viertelfinale.

Und jetzt wartet auf die Wiener kein Unbekannter, auch wenn das letzte Aufeinandertreffen schon etwas länger her ist.

Denn in der Saison 1996/97 hieß es im Cupfinale SK Sturm Graz gegen die Vienna. Damals konnten sich die Grazer mit 2:1 durchsetzen und sich somit den Cuptitel schnappen. Wie es diese Saison ausgehen wird, wir sind gespannt.

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